Was andere über Dich denken, geht Dich nichts an!

Was andere über dich denken, geht dich nichts an!

Natürlich, generell geht es uns nichts an, was in den Köpfen anderer Menschen vor sich geht. Aber wissen wollen wir es schon, oder?

Vorab möchte ich anmerken, hier geht es nicht um das Thema „Lästern“. Das macht man nicht! Auch nicht in geselliger Runde mit einem Gläschen Sekt. Denkt an euer Karma!

Aber worum soll es hier denn gehen?

Um unseren Wunsch, anderen Menschen zu gefallen. Denn das möchten wir ja schon gerne.

Wir finden es gut, wenn man uns mag. Kurioserweise oft auch von Menschen, die wir vielleicht noch gar nicht so gut kennen oder noch schlimmer, gar nicht selber mögen. Ihr sagt, das ist nicht so? Wirklich nicht? Habt ihr mal euer Ego gefragt?

Denn nehmen wir mal an, wir sind auf einer Geburtstagsparty einer Freundin und lernen dort eine Person kennen. Der Einfachheit halber nennen wir diese Person jetzt Tim.

Wir treffen Tim in der Küche und bei der Suche nach einem Flaschenöffner kommen wir ins Gespräch. Nach dem üblichen Geplänkel, woher man die gemeinsame Freundin kennt, geht die Konversation noch einen kurzen Moment weiter, da keinem von uns auf die Schnelle ein guter Grund einfällt, diese zu beenden. Denn wir stellen schnell fest, wir passen gesprächstechnisch nicht überein.

Es ist weder witzig, noch unterhaltsam und unsere Vorstellungen vom Leben gehen ziemlich bis sehr weit auseinander. Außerdem haben wir das Gefühl, dass er uns etwas herablassend anschaut. Also wird dem nächsten Satz ein „ich geh mal wieder zu XYZ“ angehängt, nett gelächelt und sich verabschiedet.

Ein paar Tage später treffen wir unsere Freundin wieder und wir kommen auf Tim zu sprechen. Sie lacht und sagt: „Ja, er ist etwas speziell, aber total nett! Komisch, dass ihr zwei euch gar nicht mögt!“

Was? Moment! Da müssen wir jetzt aber nochmal nachhaken! Also klar, wir haben festgestellt, dass wir Tim nicht mögen, aber hat er gesagt, dass er uns nicht mag? Wir waren doch trotzdem total nett! Wir lassen nochmal schnell das Gespräch Revue passieren und überlegen, was wir wie gesagt haben. Das finden wir irgendwie nicht in Ordnung. Im Gespräch stehen wir da natürlich drüber, aber unser Ego verschränkt die Arme, zieht ein Schnütchen und setzt sich beleidigt in die Ecke!

Aber warum eigentlich? Warum dürfen wir selber jemanden nicht mögen, sind aber mental verstimmt, wenn andere uns nicht mögen?

 
 
Nehmen wir noch eine andere Situation.

Vielleicht kommt ihr, wie ich, auch aus der Dienstleistungsbranche. Nun hat man einen neuen Kunden/Teilnehmer/Klienten, etc.
Wir geben uns Mühe, beraten ausführlich, nehmen uns Zeit, aber schlussendlich kommt dieser Jemand nicht wieder, wechselt zu einem Kollegen oder sogar zur Konkurrenz.

Auch eine Situation, in der unser Ego gerne mal wütend davon stapft.
Was haben wir falsch gemacht? Was hätten wir anders machen müssen?
 
Was hat der Kollege/die Konkurrenz, was wir nicht haben?

Vielleicht gar nichts! Vielleicht mochte der Kunde einfach unsere Art nicht. Vielleicht kam er einfach nicht mit uns klar.

Und das ist vollkommen in Ordnung. Es steht uns zu, andere nicht zu mögen. Wir müssen nicht mit jeder Art klarkommen.

Und an dieser Stelle möchte ich zur Überschrift zurückkommen: „Was andere über dich denken, geht dich nichts an!“

Denn was uns zusteht, steht genauso auch allen anderen zu. Es darf so sein, dass Menschen uns nicht mögen. Nicht mit unserer Art klarkommen, genervt von unserer Stimmlage sind oder was auch immer.

Dafür muss man sich auch nicht rechtfertigen, das ist manchmal einfach so und man sollte hier auch keine Ursachenforschung betreiben.

Weder bei sich selber, noch bei anderen. Denn stellt euch mal vor, eines schönen Tages klingelt es an der Tür, Tim steht vor euch und sagt: „Ich habe gehört Du magst mich nicht, bitte erkläre mir detailliert und strukturiert, warum das so ist!“

Oh nein, das möchten wir nicht. Das ist im höchsten Grade unangenehm. Deswegen sollten wir andere Menschen auch nicht in diese Lage bringen, noch nicht mal gedanklich.

Wenn unser Ego demnächst also kurz davor ist, sich schreiend auf den Rücken zu schmeißen um dabei mit den Armen und Beinen zu strampeln und auf Kleinkind-Eskalationsstufe 10 zu rutschen, dann lasst es uns an die Hand nehmen, einen Donut mit Schokoglasur kaufen und ihm sagen:

„Es ist alles gut, DU bist gut, so wie du bist!“

Was Frauen müssen

Was Frauen müssen Oder: wie viele Kinder braucht eine Frau? Als ich mit 27 meine Tochter bekommen habe, bin ich im Krankenhaus vielen komischen Situationen

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Die Morgenroutine

Die Morgenroutine Wenn man anfängt, sich intensiv mit Yoga zu beschäftigen, stößt man schnell auf das Wort „Morgenroutine“. Gibt man diesen Begriff in den sozialen

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Grüner Spargel mit Kartoffeln, Möhrensalat und Basilikumsauce

Grüner Spargel mit Fächerkartoffeln, Möhrensalat und Basilikumsauce - für 2 Personen

Was Du brauchst:

Für den Möhrensalat (Achtung, den Möhrensalat am Abend vorher zubereiten, damit er ziehen kann!)

  • 6 Möhren
  • 1 Apfel
  • ½ Rote Zwiebel
  • 1 EL Sesam
  • 2 EL Öl
  • 1 Prise braunen Zucker
  • 1 EL Apfelessig
  • Salz

Für den Spargel

  • 400g Grünen Spargel
  • ½ Orange
  • Ca. 20g vegane Butter
  • 1 TL getrockneten Kerbel
  • Backpapier
  • Garn

Für die Fächerkartoffeln

  • 5-6 Kartoffeln
  • 5 EL Olivenöl
  • Salz
  • 1 Kleine Auflaufform
  • Basilikumsauce
  • 150g vegane Crème Fraîche
  • 100ml vegane Sahne
  • 30g Basilikum
  • Salz, Pfeffer

Was zu tun ist:

Die Möhren und den Apfel schälen, die Zwiebel abziehen. Möhren und Apfel grob in eine Schale raspeln und sofort mit dem Apfelessig mischen, damit nichts braun wird.

Die Zwiebel fein schneiden, zusammen mit den restlichen Zutaten mischen und mit Salz abschmecken. Dann abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Den Ofen auf 200°c Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Kartoffeln gut waschen und trocknen.

Für den Fächereffekt legst Du die Kartoffeln auf einen Esslöffel und schneidest sie dann ca. 0,5cm ein. Danach kommen sie in die kleine Auflaufform, mit Olivenöl bestreichen und salzen.

Die Kartoffeln kommen für 45-50 Minuten auf mittlerer Schiene in den Ofen. Wenn die Kartoffeln anfangen, sich zu öffnen, gibst Du etwas von dem Olivenöl aus der Form darüber.

Den Spargel und die Orange waschen und trocknen. Die Enden vom Spargel abschneiden und das untere Viertel schälen.

Die halbe Orange in dünne Scheiben schneiden.

Nun legst Du den Spargel auf das Backpapier, mit Salz würzen und mit Kerbel bestreuen, Butterstückchen und Orangenscheiben darauflegen.

Den Spargel packst Du wie ein Bonbon mit Hilfe des Garns ein und legst ihn für 25-30 Min zu den Kartoffeln in den Ofen.

Alle Zutaten für die Basilikumsauce fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Fertig 😊

Dattel Pralinen

Dattel Pralinen Was Du brauchst: 300g frische Datteln 200g Zartbitterschokolade Ca. 50g Mandeln Für die Deko: Verschiedene helle, vegane Schokolade (im Bio-Laden findest Du eine

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Wieso eigentlich „Niyama“?

Wieso eigentlich „Niyama“?

Für diese Erklärung könnte ich ziemlich tief in die doch sehr langjährige Philosophie des Yoga einsteigen. Das würde allerdings bedeuten, dass dieser Artikel nichts mit lockerflockig zu tun hätte und ich auch nicht mit den rund 1000 Wörtern für einen gängigen Blogartikel auskommen würde. Also versuche ich mich mal mit „lockerflockig“.

Vor ziemlich langer Zeit (sogar noch vor Jesus‘ Geburt) haben Menschen herausgefunden, dass es die Möglichkeit der „Erleuchtung“ gibt, also einer unfassbaren, tiefen Zufriedenheit mit sich selbst.

Soweit so gut. Allerdings gab es auch damals schon ein paar Probleme auf so einem Weg zur Erleuchtung. Diese unterschieden sich nicht wirklich von den heutigen Problemen, die vielen Menschen im Weg stehen und wurden vom Yogi folgendermaßen zusammengefasst:

Kein Verständnis dafür, was im Leben eigentlich wirklich bedeutsam ist.
Missratenes Selbstbewusstsein, vor allem dann, wenn man gar keine Ahnung vom eigenen Selbst hat.
Das typische „Haben-wollen“, weil wir glauben, erst wenn wir dies oder das besitzen, können wir glücklich sein.
Die Ablehnung, oder sogar Hass. Egal, ob wir das auf Situationen oder Menschen beziehen.
Die Angst! Ganz besonders vor Dingen, die wir nicht beeinflussen können.

Ich persönlich finde es komplett beruhigend, dass die Menschen und insbesondere auch Yogis schon damals mit diesen Eigenschaften zu kämpfen hatten. Macht die ganze Sache mit der Erleuchtung doch um einiges menschlicher.

Das waren jetzt also die Hindernisse. Aber der Yogi wäre ja kein Yogi, wenn er nicht versucht hätte, einen Weg aus dieser Misere zu finden und diesen schlechten Eigenschaften entgegen zu steuern.

Und was war die Devise? „Ohne Fleiß kein Preis“ – auch das zieht sich wohl durch die Epochen.

Dafür legte der Yogi eine Liste mit Regeln an (tatsächlich ähnelt diese sogar etwas den 10 Geboten).

Punkt 1 darauf ist der Umgang mit der Umwelt, die sogenannten „Yamas“ (Du siehst, wir sind der Erklärung zu meinem Namen schon ein Stück näher gekommen). Dazu gehört natürlich die Gewaltlosigkeit. Außerdem der Mut zur Ehrlichkeit, wobei man da natürlich vernünftig mit haushalten muss, man sollte sein Gegenüber natürlich nicht vor lauter Ehrlichkeit vor den Kopf stoßen oder gar verletzen. Bitte auch nicht stehlen, weder Gegenstände, noch geistigen Input. Hinzu kommt noch die Bewusstheit, vor allem auch seinen eigenen Emotionen gegenüber – und da spreche ich aus Erfahrung, der Schritt ist hart! Aber weiter im Text. Nicht-Horten! Klar, im Messie-Haushalt wird geistige Ruhe schwer zu finden sein, aber auch bei vielen anderen Dingen dürfen wir uns durchaus mal die Frage stellen, brauche ich das wirklich?

Punkt 2 auf der Liste sind schon die – Trommelwirbel – „Niyamas“.

Hierbei geht es nämlich um unseren Körper und unser Bewusstsein, sprich, die Regeln im Umgang mit uns selbst. Vielleicht selbsterklärend, wieso sich dieses Wort in meinem Logo wiederfindet, trotzdem möchte ich gern noch näher darauf eingehen und Dir mitgeben, was mich an diesem Wort so beeindruckt.

Auch hier gibt es wieder fünf Wegweiser. Als erster und unglaublich wichtiger Punkt steht die Reinheit.

Damit ist nicht gemeint, wie oft Du duschen musst, sondern eher, dass Du deinen Körper nicht verunreinigst und ihn so liebst, wie er ist.

Ja, auch wenn wir älter werden! Niemand hat gesagt, dass es einfach wird!

Als Nächstes kommt die Zufriedenheit mit dem, was wir haben. Es einfach mal „okay“ finden, wie unsere Situation ist und nicht ständig das Glück in Dingen oder Situationen zu suchen, die nicht da sind.

Weiter geht es mit Disziplin, endlich ein Punkt, der mir persönlich nicht schwer fällt und bei dem ich auch andere sehr gut motivieren kann! Man soll auch nicht aufhören, sich zu bilden. Aber Achtung, hier geht es nicht um Fremdsprachen oder Erdkunde.

Es geht um uns selbst, Psychologie und Philosophie. Behalte Dich im Auge, lerne aus Deinen Fehlern und höre nicht auf, Dich selbst zu studieren. Als Letztes kommt nun die Hingabe an das Göttliche. Hierzu möchte ich gar nicht viel sagen, denn das muss jeder für sich auf seinem eigenen Weg interpretieren.

Übrigens kommen auf der Liste der Yogis erst danach die körperlichen Übungen und auch hiermit ist es noch nicht getan. Man muss eine Menge atmen, die Sinne zurückziehen, sich konzentrieren und meditieren. Das alles natürlich stetig und diszipliniert.

Das ist mit Sicherheit leichter gesagt, als getan, aber so eine Erleuchtung gibt es halt nicht mal eben im Discounter, die hat schon ihren Preis.

Das bedeutet also „Miss Niyama“. Denn ich mag es, an mir zu arbeiten und finde Bewusstheit wichtig und schön. Das bedeutet nicht, dass ich mich verurteile, wenn mir Fehler passieren oder mein Verhalten an bestimmten Tagen nicht den oben genannten Regeln entspricht.

Ich kann sicherlich nicht immer das vorpubertäre Verhalten meiner Tochter mit einem Lächeln abtun, natürlich bin ich genervt und fluche, wenn die Waschmaschine kaputt geht.

Aber ich versuche in allen Situationen mein Verhalten und mein Denken zu reflektieren und bewusster zu werden. Denn es ist ja ein Weg und kein Sprung in ein neues Leben.

Was Frauen müssen

Was Frauen müssen Oder: wie viele Kinder braucht eine Frau? Als ich mit 27 meine Tochter bekommen habe, bin ich im Krankenhaus vielen komischen Situationen

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Die Morgenroutine

Die Morgenroutine Wenn man anfängt, sich intensiv mit Yoga zu beschäftigen, stößt man schnell auf das Wort „Morgenroutine“. Gibt man diesen Begriff in den sozialen

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Was Frauen müssen

Was Frauen müssen

Oder: wie viele Kinder braucht eine Frau?

Als ich mit 27 meine Tochter bekommen habe, bin ich im Krankenhaus vielen komischen Situationen begegnet. Immer wieder kamen Krankenschwestern ganz verständnisvoll an mein Bett und sagten Dinge, wie „Sie werden sicher in die Situation reinwachsen“, oder „es gibt ganz tolle Hilfsangebote“. Irgendwann habe ich verstanden, die Damen dachten, meine Tochter sei ein „Unfall“ gewesen. Das war sie aber ganz und gar nicht, denn nach unserer Hochzeit haben mein Mann und ich uns ganz bewusst für ein Kind entschieden. Aber in den Augen der Krankenhausmitarbeiterinnen war ich wohl noch etwas jung. Macht ja nichts, war ja nett gemeint und wenn eine Frau 17 Stunden mit Wehen verbracht hat, kann man das Alter sicher auch schwerer schätzen!

Als Emma ca. ein Jahr alt war, und man sah, dass ich als Mutter ganz brauchbar bin, kamen natürlich die ersten Fragen nach einem zweiten Kind. Klar, meine Ehe hatte sich nicht in Luft aufgelöst, finanziell war auch alles im Reinen, da gehört ein zweites Kind hin. Das hat auch tatsächlich gut funktioniert, mit 30 habe ich unseren Sohn bekommen und da ist im Krankenhaus auch keiner mehr davon ausgegangen, dass ich die Pille vergessen habe.

Perfekt, nicht wahr? Zwei Kinder im Abstand von zweieinhalb Jahren, ein Junge und ein Mädchen, die Eltern zusammen, im Haus haben wir auch gewohnt und sogar einen Baum haben wir gepflanzt. Wunderbar, das mag die Gesellschaft.

Blöderweise ist man als Frau dann ja in so einer Hormonspirale, die einem vorgibt, dass frau sich bitte endlos fortpflanzen möge. Da kommt schon, wenn das zweite Kind die Windelgröße Maxi erreicht hat, der Wunsch nach dem dritten Kind.

Aber Achtung! Was bei dem potenziellen, zweiten Kind noch eine euphorische Voraussetzung der Gesellschaft war, schlägt nach zwei Kindern um, in ein vorsichtiges Nachfragen: „Und? Wollt ihr auch noch ein Drittes?“

Plötzlich werden alle nachdenklich. Will sie jetzt gar nicht mehr arbeiten? Hat die Familie überhaupt Platz für ein weiteres Kind? Die Großeltern kriegen auch leichte Schweißperlen auf der Stirn, bei der Vorstellung, demnächst vielleicht drei Kinder hüten zu müssen und ein neues Auto müsste dann ja auch her. Sind dann überhaupt alle vom gleichen Vater?

Und so frage ich Sie, liebe Gesellschaft: Was gehört sich denn nun für eine Frau im Jahr 2021?

Die Sache mit dem Herd und den Pantoffeln haben wir ja Gott sei Dank schon mal abgeschafft und das Eintrittsalter für die Ehe haben wir auch optimiert.

Einen vernünftigen Schulabschluss muss frau auf jeden Fall haben. Ich denke, eine Ausbildung ist gut, oder? Ein Studium würde die Sache mit der Familienplanung vielleicht zu lange heraus zögern, denn zu spät sollte man ja auch nicht Mutter werden, immerhin steht doch im Mutterpass, dass es ab einem Alter von 35 eine Risikoschwangerschaft ist.

Verheiratet sein, klar! Aber bitte gut ausgewählt. Der Traumprinz muss ja schon für die Familie sorgen können, nicht wahr? Sonst wird die Sache mit dem ersten Kind schon schwierig, die Mutter sollte doch nicht zu schnell wieder arbeiten müssen. Wenn der Punkt mit der Ehe vernünftig ausgeführt wurde, dann kann es also losgehen, mit der

Kinderplanung. Das erste Kind mit Ende 20 ist gut, oder? Wenn man auch diese Aufgabe gut meistert, dann muss schon relativ schnell ein Zweites her, da fragt auch jeder brav nach („Auf einem Bein kann man doch nicht stehen…“)! Aber wie geht es dann weiter?

Die Frau sollte auf jeden Fall wieder ins Berufsleben einsteigen, sonst wird es nämlich auf einmal unfair, wenn der Traumprinz ganz alleine für die Familie sorgen muss und Stimmen könnten laut werden, die Frau sei vielleicht faul?

Aber die Kinder müssen auch wohlerzogen sein, gute Noten nach Hause bringen und nicht zu vergessen, der Haushalt! Aber das hat ja nichts mit „sorgen“ zu tun, das liegt uns Frauen im Blut, das müssen wir können.

Aber… was ist denn mit Frauen, bzw. Paaren, die sich ganz bewusst gegen Kinder entschieden haben? Geben Sie mal aus Spaß „Kinderlose Paare – egoistisch“ bei einer Suchmaschine ein. Ich mache keine Witze! Da gibt es ernsthaft Diskussionen drüber und zwar eine Menge.

Ich möchte das bisher Geschriebene und von mir persönlich so Empfundene noch einmal kurz zusammenfassen:

Gleichgeschlechtliche Hochzeit mit einem adäquaten Partner für die Fortpflanzung (ich denke, alles andere gibt Raum für mindestens 3 weitere Blogartikel)
Zwei Kinder, der Abstand sollte nicht zu groß sein.

Für ein drittes Kind muss man schon herausragende, familiäre Verhältnisse und optimale Voraussetzungen vorweisen (das viel verwendete Adjektiv von Kritikern möchte ich hier gar nicht erwähnen)
Kinderlos bleiben, das ist eigentlich gar nicht würdig, hier aufgelistet zu werden

Liebe Gesellschaft, wie oben schon gesagt, wir leben im Jahr 2021! Und da gerade noch Februar ist, können wir vielleicht noch schnell einen Vorsatz verfassen:

Lasst uns alle gemeinsam die Schubladen der Gedanken öffnen, alles herausholen was wir finden und es wie wild durch die Luft werfen!

Lasst uns aufhören, kinderlose Paare zu fragen, ob sie gar keine wollen! Lasst uns aufhören, Paare mit einem Kind hoffnungsvoll nach dem Zweiten zu fragen! Und lasst uns vor allem aufhören, Vorurteile zu haben!

Plädieren wir nicht ständig für Individualität? Dann sollten wir auch individuelle Entscheidungen berücksichtigen und vor allem respektieren.

Ich finde nämlich, wir Frauen müssen ganz schön viel entscheiden und das sogar ziemlich langfristig. Viele dieser Entscheidungen müssen gut überlegt sein, denn bei manchen gibt es kein Zurück. Allerdings ist der Zeitpunkt, an dem diese Entscheidungen getroffen werden müssen, ein Blöder. Wir sind da nämlich noch ganz schön jung und wissen oft gar nicht so recht, was wir wirklich wollen. Was im Übrigen meist dann auch erst der Fall ist, wenn wir schon eine Menge dieser Entscheidungen getroffen haben.

Und außerdem, hat eigentlich schon mal jemand danach gefragt, wo wir diese Traumprinzen zum richtigen Zeitpunkt herkriegen?

In diesem Sinne, lasst uns Frauen mal, wir machen das schon!

P.S.: Auch, wenn mein Hormonhaushalt es erstmal nicht auf sich beruhen lassen konnte, wir haben uns gegen ein drittes Kind entschieden. Ganz allein für uns, haben wir diese Entscheidung getroffen.

Was Frauen müssen

Was Frauen müssen Oder: wie viele Kinder braucht eine Frau? Als ich mit 27 meine Tochter bekommen habe, bin ich im Krankenhaus vielen komischen Situationen

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Die Morgenroutine

Die Morgenroutine Wenn man anfängt, sich intensiv mit Yoga zu beschäftigen, stößt man schnell auf das Wort „Morgenroutine“. Gibt man diesen Begriff in den sozialen

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Kartoffelsalat – Ein Evergreen

Kartoffelsalat – Ein Evergreen - für 4 Personen

Was Du brauchst:

  • 1,5 kg Kartoffeln
  • 6 Schalotten
  • 1 EL Butter (vegan-Alsan)
  • 6 große Gewürzgurken
  • 6 Radieschen
  • 200ml vegane Mayo
  • 250g Soja Joghurt ohne Zucker
  • 100ml Gurkenwasser
  • ½ Bund Schnittlauch
  • ½ Bund Petersilie
  • Salz und Pfeffer

Was zu tun ist:

Als erstes heizt Du den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vor. Dann schälst Du die Kartoffeln, wäschst sie, würfelst sie in ca. 3cm große Würfel und weichst sie in einer Schüssel mit kaltem Wasser ein. Nach dem Abschütten verteilst Du die Kartoffeln auf einem mit Backpapier belegtem Blech und schiebst sie auf der mittleren Schiene in den Ofen. Lass die Kartoffeln ca. 30min backen, dabei zwischendurch wenden.

Jetzt ziehst Du die Schalotten ab, würfelst sie sehr klein und brätst sie in dem EL Butter in einer beschichteten Pfanne an, bis sie glasig sind. Nun stellst Du sie beiseite und lässt sie abkühlen.

Die Gewürzgurken würfelst Du ebenfalls klein und die Radieschen werden in dünne Scheiben geschnitten. Petersilie und Schnittlauch werden klein gehackt. Das alles kannst Du jetzt mit der Mayo, dem Joghurt und dem Gurkenwasser mischen.

Lasse die Kartoffeln auf dem Blech etwas abkühlen, bevor Du sie zusammen mit den Schalotten zu den übrigen Zutaten gibst und verrührst. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und ziehen lassen, gerne über Nacht.

Vor dem Servieren unbedingt nochmal abschmecken und gegebenenfalls noch nachwürzen.

Dattel Pralinen

Dattel Pralinen Was Du brauchst: 300g frische Datteln 200g Zartbitterschokolade Ca. 50g Mandeln Für die Deko: Verschiedene helle, vegane Schokolade (im Bio-Laden findest Du eine

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Griechische Nudelpfanne mit Tzatziki und Tomatensalat

Griechische Nudelpfanne mit Tzatziki und Tomatensalat - für 2 Personen

Was Du brauchst:

Nudelpfanne

  • 250g Kritharaki (griechische Reisnudeln)
  • 200g Räuchertofu
  • Jeweils eine halbe Aubergine, Zuccini und Paprika
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Schalotte
  • 1 Bund frische Kräuter Olivenöl, Salz und Pfeffer Tzatziki:
  • 250g zuckerfreien Sojajoghurt
  • 1 halbe Gurke
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • Knoblauchzehe
  • Salz und Pfeffer

Tomatensalat:

  • große Tomaten
  • 1 kleine Frühlingszwiebel
  • Olivenöl, Salz und Pfeffer

Was ist zu tun?

Als erstes mache ich den Tzatziki, dann kann er noch etwas durchziehen, bevor er auf den Teller kommt. Dafür schneidest Du die Gurke der Länge nach in Viertel, um dann die Kerne abzuschneiden (sonst wird es zu flüssig). Entweder reibst Du nun die Gurke klein, oder Du schneidest sehr kleine Stücke. Die Zwiebel und den Knoblauch abziehen und ebenfalls sehr klein schneiden. Alles zusammen mit dem Joghurt mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nun zum Tomatensalat! Halbiere die Tomaten und hole auch hier erstmal die Kerne heraus. Jetzt schneidest Du die Tomaten in kleine Stücke. Die Frühlingszwiebel halbiere ich der Länge nach und schneide sie dann klein. Alles zusammen mit Olivenöl mischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Kritharaki werden nach den Angaben auf der Verpackung zubereitet und dann beiseite gestellt.

Entweder zerbröselst Du nun den Räuchertofu ganz klein und hackst Schalotte und Knoblauch, oder du machst es wie ich und schmeißt alles in die Küchenmaschine. Die Aubergine, Zuccini und Paprika werden gewürfelt.

Tofu, Schalotte und Knoblauch brätst Du in einer Pfanne mit Olivenöl scharf an. Nach ca. 5 Minuten kommt das Gemüse dazu. Wenn dieses dann weich ist, kommen die Nudeln und die gehackten frischen Kräuter hinzu, kurz durchmischen und würzen nicht vergessen.

Nun kann alles gemeinsam auf den Tisch!

Guten Appetit

Dattel Pralinen

Dattel Pralinen Was Du brauchst: 300g frische Datteln 200g Zartbitterschokolade Ca. 50g Mandeln Für die Deko: Verschiedene helle, vegane Schokolade (im Bio-Laden findest Du eine

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Feurige Paprikasuppe mit gerösteten Sonnenblumenkernen und selbstgebackenen Dinkel-Kringeln

Feurige Paprikasuppe mit gerösteten Sonnenblumenkernen und selbstgebackenen Dinkel-Kringeln - für 4 Personen

Was Du brauchst:

Paprikasuppe:

  • 6 rote und gelbe Paprika
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • halbe rote oder gelbe Peperoni
  • EL Ajvar
  • EL Olivenöl
  • EL Sonnenblumenkerne
  • 150ml vegane Sahne oder Kochcreme
  • Frische Petersilie
  • Salz, Pfeffer

Dinkel-Kringel:

  • 300g Dinkelmehl
  • 1 halben Würfel frische Hefe
  • 150ml lauwarmes Wasser
  • 30ml Sonnenblumenöl
  • 1 TL Salz
  • 1 halben TL Zucker

Was ist zu tun:

Als erstes stellst Du den Teig für die Dinkel-Kringel her, denn der muss mindestens eine Stunde gehen. Dafür löst Du den halben Hefewürfel in dem lauwarmen Wasser auf (bitte auf keinen Fall heißes Wasser, sonst ist die Hefe zerstört und der Teig geht nicht mehr auf). Dann vermischst Du alle Zutaten in einer Schüssel und knetest sie zu einem festen Teig, den Du dann abgedeckt an einem ruhigen Ort 30 Minuten gehen lässt.

In dieser Zeit würfelst Du die Paprika, Schalotte, Knoblauch und Peperoni klein, erhitzt das Olivenöl in einem Topf und brätst alles kurz und scharf an. Füge den Ajyar hinzu und lasse alles zusammen noch etwas weiter braten. Dann füllst Du alles mit Wasser auf und lässt es vor sich hin köcheln.

Wenn der Teig in der Schüssel sich verdoppelt hat, knetest Du ihn nochmal durch, und formst dann ca. 10 Kringel daraus, legst diese auf ein Blech, deckst sie mit einem feuchten Geschirrtuch ab und lässt sie nochmal 30 Minuten gehen. Den Ofen bitte auf 170°c Ober- und Unterhitze vorheizen.

Nun widmest Du Dich wieder der Suppe. Nimm sie vom Herd, füge die Sahne hinzu und püriere alles fein. Jetzt stellst Du sie wieder auf den Herd und lässt sie weiter einkochen. Gegebenenfalls fügst Du noch etwas mehr Wasser hinzu.

Nach der zweiten Ruhezeit schiebst Du jetzt die Kringel in den Ofen und lässt sie hier für ca. 25 Minuten. Entweder pinselst Du sie zwischendurch mit etwas Wasser ein, oder Du stellst ein Schälchen Wasser im Ofen dazu.

Gebe die Sonnenblumenkerne in eine beschichtete Pfanne und lasse sie bei mittlerer Hitze aber ohne Zugabe von Öl etwas rösten.

Die Petersilie wird klein gehackt.

Schmecke die Suppe mit Salz und Pfeffer ab und serviere sie zusammen mit der Petersilie, den Sonnenblumenkernen und den Dinkel-Kringeln.

Guten Appetit

Dattel Pralinen

Dattel Pralinen Was Du brauchst: 300g frische Datteln 200g Zartbitterschokolade Ca. 50g Mandeln Für die Deko: Verschiedene helle, vegane Schokolade (im Bio-Laden findest Du eine

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Die Morgenroutine

Die Morgenroutine

Wenn man anfängt, sich intensiv mit Yoga zu beschäftigen, stößt man schnell auf das Wort „Morgenroutine“. Gibt man diesen Begriff in den sozialen Medien ein, findet man auch schnell  unfassbar viele Menschen, die gefühlt alle quasi mitten in der Nacht mit einem frischen Smoothie und völliger Entspannung durch die vorherige Meditation in die Kamera strahlen. Oder gar ein Mark Wahlberg, der seinen Tag um 2.30 Uhr beginnt. Das muss man sich mal vorstellen.

Völlig abseits der Realität – jedenfalls für mich am Anfang meiner Ausbildung. Ich habe diesem Thema auch wenig Beachtung geschenkt, da ich nichts mit Selbstgeißelung am Hut haben wollte.

Leider habe ich aber mit der Zeit festgestellt, dass mir jegliche Routine fehlte. Immer habe ich mir gesagt, an diesem oder jenem freien Vormittag übe ich Yoga und nehme mir die Zeit für mich. Was kam dazwischen? Das Übliche. Einkaufen, Haushalt, spontanes Treffen mit einer Freundin, was auch immer. Das machte mich unzufrieden, denn ich wollte schon gerne auf meinem Yoga-Weg vorankommen und mich auch langsam mal mit dem Thema Meditation beschäftigen, aber es wollte einfach nicht so recht klappen. Obwohl es mir jedes Mal unglaublich gut tat, wenn ich meinen Hintern hoch bekommen habe, wollte ich mir weiterhin nichts aufzwängen, denn das würde ja auch nichts bringen. Du erkennst meinen Konflikt.

Übrigens reden wir hier nicht von ein paar Tagen, die ich darüber nachgedacht habe, sondern von Monaten.

Irgendwie musste eine Lösung her. Und so sah mein Ansatz aus:

Ich stellte mir an einem Abend einfach mal so meinen Wecker auf 5.30 Uhr und wollte schauen, was passiert. Ich räumte mir gedanklich schon ein, dass es okay ist, zu snoozen und vielleicht doch nicht aufzustehen.

Als mein Wecker dann tatsächlich um 5.30 Uhr klingelte, blieb ich erstmal wach im Bett liegen und analysierte die Situation. Siehe da, ich fühlte mich genauso gerädert und müde, als hätte mein Wecker 45 Minuten später geklingelt. Also konnte ich auch aufstehen. Ich übte 30 Minuten Yoga, versuchte mich 5 Minuten in der Meditation und hatte sogar noch Zeit, ein paar Seiten zu lesen, bevor der Rest der Familie wach wurde. Das war großartig. Nicht nur, dass mir das Yoga Programm zu viel mehr Entspannung beim Start in den Tag verhalf. War ich nicht total diszipliniert gewesen? Man kann hier durchaus von Stolz sprechen.

Trotzdem sagte ich mir, dass ich das nicht jeden Tag machen muss, um nicht von mir selbst enttäuscht zu sein, wenn ich es nicht schaffe. Aber ich ließ meinen Wecker mal bei 5.30 Uhr stehen, nur um zu schauen, was passiert.

Es passierte Folgendes: Ich fing total an, es zu genießen, mit Yoga und dieser Zeit für mich ganz allein in den Tag zu starten. Ich bin entspannter, übe fleißig jeden Tag und mein Alltag muss sich noch nicht mal anpassen. Die Wäsche bleibt nicht liegen und Zeit für einen spontanen Kaffee mit einer Freundin habe ich auch.

So bin ich tatsächlich zu einer richtigen, eigenen Morgenroutine gekommen. Wer hätte das gedacht? Ich auf jeden Fall nicht und hätte man meinen Eltern vor 20 Jahren erzählt, dass ich mal früh morgens aufstehe, um Yoga zu machen, hätten sie wahrscheinlich ziemlich lange und laut gelacht.

Was will ich Dir also damit sagen, oder Dir mit auf den Weg geben? Vielleicht hättest Du auch gerne eine feste Yoga-Praxis in Deinem Alltag integriert, oder findest die Vorstellung gut, mit Entspannung und mehr Ausgeglichenheit in den Tag zu starten.

Möglicherweise hast Du aber mal deinen Wecker eine halbe Stunde eher klingeln lassen und festgestellt, dass es einfach nicht Deine Zeit für Hund, Eidechse und Co ist. Das ist total okay.

Wenn Du es aber dennoch gerne „können“ möchtest, dann fang doch einfach mal mit kleinen Schritten an. Stell den Wecker vielleicht nur 10 Minuten eher und suche Dir eine kleine Yoga-Praxis, die Du noch im Bett machst. Ein paar bewusste Atemzüge, die Handgelenke und Füße kreisen, eventuell ist noch ein kurzer Vierfüßler mit Katze und Kuh drin.

Du wirst feststellen, dass diese kleine Veränderung schon eine Wohltat für deinen Energiehaushalt ist und ein großer Unterschied zum halb-bewusstlosen Kriechen zur Kaffeemaschine.

Aber das Wichtigste an meiner Morgenroutine ist: Ich mache das, was sich für mich gut anfühlt. Das kann durchaus ein intensiver Sonnengruß sein, aber genauso gut eine sanfte, kürzere Praxis. Heute Morgen hatte ich nur Lust auf Meditation und sämtliche Tierhaltungen habe ich auf morgen verschoben. Vielleicht habe ich auch mal gar keine Lust aufzustehen und dann bleibe ich einfach liegen!

Was Frauen müssen

Was Frauen müssen Oder: wie viele Kinder braucht eine Frau? Als ich mit 27 meine Tochter bekommen habe, bin ich im Krankenhaus vielen komischen Situationen

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Die Morgenroutine

Die Morgenroutine Wenn man anfängt, sich intensiv mit Yoga zu beschäftigen, stößt man schnell auf das Wort „Morgenroutine“. Gibt man diesen Begriff in den sozialen

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Spinatschnecken

Spinatschnecken

Was du brauchst:

  • Muffinblech
  • 1 Pizzateig rechteckig aus dem Kühlregal
  • 300g frischer Babyspinat (es funktioniert natürlich auch mit TK-Blattspinat)
  • 200g veganer geriebener Käse
  • 150ml + 2 EL vegane Sahne
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Muskatnuss wenn du möchtest
  • Salz + Pfeffer
  • 1 EL Sesam
  • 2 EL Öl

Was du damit machst:

Step 1: Die Zwiebel und den Knoblauch abziehen und klein hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen und
beides zusammen kurz dünsten. Gib dann den Spinat hinzu (solltest Du TK-Spinat verwenden, drücke
ihn nach dem Auftauen in einem Sieb aus) und würze alles kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss.
Stelle es beiseite und lasse es kurz abkühlen.

Step 2: Heize den Ofen auf 200°C vor. Vermische den geriebenen Käse mit der Sahne in einer
Schüssel und verteile es auf dem ausgerollten Pizzateig. Füge den Spinat hinzu und rolle nun den
Pizzateig wieder auf.

Step 3: Fette dein Muffinblech ein. Schneide jetzt von der Pizzarolle ca. 3cm breite Streifen ab und
lege diese einzeln in die Formen. Bestreiche zum Schluss die Schnecken mit etwas Sahne und streue
den Sesam gleichmäßig darüber.

Step 4: Ab damit in den Ofen, auf der berühmten mittleren Schiene! Nach ca. 20min sind die
Spinatschnecken fertig, lasse sie aber noch etwas in der Form abkühlen.
Guten Appetit

Dattel Pralinen

Dattel Pralinen Was Du brauchst: 300g frische Datteln 200g Zartbitterschokolade Ca. 50g Mandeln Für die Deko: Verschiedene helle, vegane Schokolade (im Bio-Laden findest Du eine

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Vegan – Oh Gott!!!

Vegan – Oh Gott!!!

Voran erkennt man einen Veganer? – Er sagt es dir!
Man könnte schon sagen, es ist ein Reizthema.

Denkt man an einen klassischen Veganer, hat dieser sicherlich einen abgetragenen Fairtrade-Pullover an, wahrscheinlich lange Haare, aber auf jeden Fall
einen Blick drauf, der dich bei jedem Bissen in dein gegrilltes Nackensteak in die Hölle wünscht.
Aber nochmal zum Anfang. Warum weiß man relativ schnell, ob jemand vegan lebt, oder nicht?

Ich möchte für diese Antwort ein kurzes, mögliches Gespräch darstellen:
„Möchtest du einen Kaffee?“
„Nein danke!“
„Oh, trinkst du etwa keinen Kaffee???“ – Entsetzter Blick inklusive.

Und jetzt wird es kniffelig für mich. Denn ich liebe Kaffee. Ich würde auch jetzt gerne einen Kaffee trinken, aber eben nur mit veganer Milch.
Ich muss mich entscheiden, entweder erzähle ich jetzt irgendetwas von „schon genug Kaffee
heute…“, oder „zu spät für mich, kann dann nicht mehr schlafen…“. Aber ehrlich gesagt stehe ich nicht auf bla bla, sondern auf Ehrlichkeit und deswegen würde meine Antwort lauten: „Doch, ich trinke Kaffee, aber ich brauche dafür vegane Milch.“ Schwupps, da haben wir’s.

Schon weiß mein Gegenüber, ich bin ein Veganer.

Oder nehmen wir eine Einladung zur Grillparty.
Möglichkeit 1: Ich sage schon bei der Einladung, dass ich vegan lebe. 1. Sind wir dann wieder beim Anfang dieses Textes, ich habe es sofort gesagt! 2. Was erwarte ich jetzt als Antwort? „Ach, das ist gar kein Problem!“ Ist nicht die Antwort, die am häufigsten kommt. Eher ein „Oh…“ und mein Gefühl sagt mir dann, ein nicht ausgesprochenes „Hätte ich sie mal lieber nicht eingeladen“ hängt in der Luft.

Aber das ist, wie gesagt, nur mein Gefühl. Ich mache aber auf jeden Fall mit meiner Aussage
diese schöne Einladung ziemlich kompliziert.

Möglichkeit 2: Ich sage es nicht vorher, denn ich will ja keine „Extra-Wurst“, im wahrsten Sinne des Wortes. Jetzt komme ich also an diesem wunderbaren Sommertag im Garten des Grillmeisters an und der hat sich viel Mühe gegeben! Selbstgemachter Kartoffelsalat, Fleisch mit Marinade aus der eigenen Küche und jede Menge leckere Dips zum Baguette. Natürlich hat er auch noch extra Grillkäse gekauft, Frauen essen so etwas ja gern. Und da stehe ich dann, peinlich berührt.

Ich liebe Kaffeekränzchen und genauso auch Grillpartys. Ich bringe einfach meine Milch mit und zaubere einen leckeren Kartoffelsalat (ein Rezept dazu wirst du bald auf meiner Seite finden). Ganz einfach. Aber um niemanden vor den Kopf zu stoßen, sage ich lieber, dass ich Veganerin bin.

Aber machen wir doch noch mit ein paar anderen Klischees weiter.
Wenn man so einen Veganer am Tisch sitzen hat, ist es nicht so, dass dieser Typ kein anderes Thema hat? Will er dir nicht die ganze Zeit sagen, dass du Schuld daran bist, dass ein Kälbchen keine Mutter mehr hat, wenn du noch ein einziges Mal in dieses Brot mit Kräuterbutter beißt???

Gut. Ich sitze jetzt also am Tisch auf dieser Grillparty, habe ausschließlich meinen eigenen Salat auf dem Teller und dann kommt Thomas mit dem fertigen Fleisch als erstes zu mir und sagt: „Mel, das hier ist deine vegane Wurst!“ – All eyes on me!

So, das haben nun alle mitbekommen. Mel ist Veganerin. Ich kann aus Erfahrung sagen, das lässt niemand im Raum stehen. 3.. 2.. 1.. „Krass, vegan??“ Also auch kein Käse??“ – gehört zum Best of der Reaktionen.

„Das könnte ich nicht!“
„Was isst man denn dann noch?“
„Ich lasse mir meinen Joghurt/ mein Steak/ meine Pizza nicht nehmen“

Und noch ein absoluter Klassiker:
„Wir kaufen ja auch nur das gute Fleisch!“

Bis dahin habe ich noch kein Wort gesagt, denn mit vollem Mund spricht man nicht.
Was geht nun in meinem Kopf vor? Ehrlich gesagt, nur lächeln und winken. Ich will nicht unhöflich sein, aber ich möchte beim Essen eigentlich nicht darüber reden, möchte dir dein Essen nicht schlecht reden und schon gar nicht dieser typische Veganer sein, der über nichts anderes spricht.

So lautet meine kurze Antwort dann meistens: „Ich mache das aus gesundheitlichen Gründen.“

Ich habe festgestellt, dass das Interesse an einem veganen Lebensstil immer größer wird. Vielleicht auch, weil ich versuche zu vermitteln, dass ich niemanden verurteile oder dir etwas wegnehmen will.
Ich habe meine Überzeugung und sicherlich gibt es harte Fakten über den Fleisch- und Milchkonsum.
Aber ich halte es da ganz oldschool – Jeder ist seines Glückes Schmied! Mein ganz persönliches Glück hängt mit meinem veganen Lebensstil zusammen und wenn du darüber etwas wissen möchtest, erzähle ich dir super gern mehr davon. Aber wenn das bei dir nicht so ist, dann genieße bitte dein Steak neben mir und lass uns über Gott und die Welt plaudern.

Denn wirklich, ich bin ein guter Veganer 😉

P.S.: Ein anderes Mal erzähle ich dir von den Reaktionen, wenn herauskommt, dass mein Mann auch vegan lebt. Denn glaube mir, das füllt ein eigenes Kapitel!

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